
Vom Meisterbrief zum Meister Magazin
Als zentrales Medium zur Darstellung der MVG und ihrer Anliegen wurde 1987 eine Vereinszeitschrift der Meistervereinigung Gastronom entwickelt. Die Initiative zur Zeitschrift ging auf den damaligen Vorsitzenden Dieter Wägerle zurück, der gemeinsam mit einer Arbeitsgruppe um Eugen Heubach, Walter Hofmann, Rainer Mohr und Jochen Moosmann und dem Matthaes Verlag eine kostenlose technische Umsetzung ermöglichte.
Unter redaktioneller Leitung von Dietmar Pleil erschien im Dezember 1987 die erste Ausgabe mit acht Seiten und einer Auflage von 3000 Stück, die MVG-Aktivitäten dokumentierte und Mitgliedsbetriebe vorstellte. Unternehmen konnten Anzeigen schalten und damit zur Finanzierung beitragen, was eine kontinuierliche Herausgabe ohne Belastung der Vereinskasse ermöglichte.
Im Jahr 1990 wurde anlässlich der Intergastra die erste farbige Ausgabe mit 16 Seiten veröffentlicht. Auch diese wurde vom Matthaes Verlag vollständig gesponsert. Die Zeitschrift trug entscheidend dazu bei, die MVG in der Öffentlichkeit präsenter zu machen und das Berufsbild des Küchenmeisters zu stärken.
Im Laufe der Jahre hat sich das Meister Magazin grundlegend weiterentwickelt. Alle Artikel werden nun in redaktioneller Abstimmung mit der MVG nun selbst erstellt und müssen einen klaren Bezug zur Arbeit der Meistervereinigung haben. Der Fokus liegt auf der authentischen Darstellung unserer Themen, Projekte, Mitgliedsbetriebe und Branchentrends. Damit präsentiert sich das Magazin nicht nur als internes Mitteilungsblatt, sondern als modernes Kommunikationsinstrument.
Darüber hinaus hat sich das Meister Magazin zu einem echten Kundenmagazin gewandelt. Es richtet sich heute nicht nur an Mitglieder, sondern auch an interessierte Gäste, Partner und Förderer. Einzelne Beiträge der Ausgaben stehen online auf unseren beiden Plattformen www.meistervereinigung.de und www.meisterlich-geniessen.de zur Verfügung. Viele Berichte sind direkt mit weiterführenden Inhalten verlinkt, sodass die Leserinnen und Leser gezielt Hintergrundinformationen, Rezepte, Porträts und Fachartikel abrufen können.
Heute ist eine kostenfreie Produktion des Magazins natürlich nicht mehr realisierbar. Die redaktionelle Aufbereitung, Gestaltung und Veröffentlichung nehmen inzwischen einen bedeutenden Anteil unseres Vereinsbudgets ein. Wir betrachten diese Aufwendungen jedoch als eine wertvolle Investition in unsere Außenwirkung. Denn nur so können wir sicherstellen, dass unsere Themen professionell kommuniziert und die Arbeit der MVG sichtbar und hochwertig präsentiert wird.