Kapitel 3 / Rubrik 1
Ziele und Arbeitsschwerpunkte der Meistervereinigung Gastronom
Verfasser: Mitgliedsbeitrag Chronik Team

Ziele und Arbeitsschwerpunkte der Meistervereinigung Gastronom

Seit Ihrer Gründung im Jahr 1956 ist die Meistervereinigung Gastronom ihren Zielen treu geblieben:

Der Förderung des Kochberufs sowie der gastgewerblichen Berufe im Allgemeinen sowie der Pflege und zeitgemäßen Weiterentwicklung der kulinarischen Kultur in Baden-Württemberg.

 

Acht Vorsitzende haben die Vereinigung bis heute geprägt und – jeder auf seine Weise – die MVG im Sinne ihrer Kernziele zeitgemäß weiterentwickelt:

 

Der Meistervereinigung Gastronom gehören aktuell rund 420 Meisterinnen und Meister als Mitglieder an – die überwiegende Mehrheit sind Küchenmeisterinnen und -meister, aber auch Meister*innen anderer gastgewerblicher Berufe (z.B. Restaurant-, Hotel- und Barmeister*innen) bereichern mit ihrer Fachkompetenz die Arbeit der „MVG“.

Mehr als 200 selbständige Restaurants werden von Mitgliedern der Meistervereinigung Gastronom Baden-Württemberg geführt – die Bandbreite reicht vom bodenständigen Familienbetrieb bis hin zu vielfach ausgezeichneten, renommierten Gourmetrestaurants. Darüber hinaus sind zahlreiche Mitglieder der Meistervereinigung Gastronom in Führungspositionen in Gastronomie, Hotellerie, Gemeinschaftsverpflegung und Eventbranche tätig und tragen durch ihre Arbeit dazu bei, Baden-Württembergs Stellung als deutsches „Gourmet-Bundesland Nr. 1“ zu festigen.

 

Folgende Schwerpunkte prägen (unter anderem) die Arbeit der Meistervereinigung:

 

Engagement in der Aus- und Weiterbildung: Neben der engagierten Ausbildungsarbeit in den Betrieben der Meistervereinigung Gastronom setzt sich die MVG in vielfältiger Weise für die Förderung des gastgewerblichen Berufsnachwuchses.

Zu nennen sind hier regelmäßige Weiterbildungsangebote für Auszubildende sowie der Einsatz von MVG-Mitgliedern in IHK-Prüfungsausschüssen.

Besonders hervorzuheben ist der auch Nachwuchswettbewerb „Die 10 Besten“ der Meistervereinigung Gastronom, in dem sich Nachwuchs-Teams aus Küche und Serviceberufen messen.

Auch Weiterbildungsveranstaltungen und für Mitglieder und der fachliche Austausch untereinander gehören zu den Arbeitsschwerpunkten der MVG.

 

Kulinarische Bildung und Förderung des Qualitätsbewusstseins: Die MVG hat in Kooperation mit der AOK Baden-Württemberg die „Schlemmerbande“ gegründet.

Das Ziel dieses Projektes ist es den Kindern im Alter von 9 bis 12 Jahren die Themen Regionalität, Genuss der Speisen, Kochen und gesunde Ernährung, durch kindgerechte Aktivitäten in öffentlichen Räumen und Schulen, nahe zu bringen.

Zur Förderung des Qualitätsbewusstseins trägt auch die Gästezeitschrift „Meistermagazin“ bei, die drei Mal im Jahr erscheint und kulinarische Themen sowie über die Arbeit von Mitgliedsbetrieben der MVG informiert.

 

Internationaler Austausch: Die MVG ist mit gastgewerblichen Partnerorganisationen in ganz Europa verbunden und pflegt aktiv den fachlichen Austausch über Landesgrenzen hinweg.

Zum internationalen Austausch trägt auch die Präsenz der Meistervereinigung auf der großen Branchenfachmesse INTERGASTRA in Stuttgart bei.

Durch Wettbewerbe und eigene Beiträge zum Fachprogramm der Messe gestaltet MVG die erfolgreiche Entwicklung der Branchenfachmesse seit deren Anfangsjahren aktiv mit.

 

Die MVG als Netzwerk engagierter Mitglieder: Die Meistervereinigung veranstaltet für ihre Mitglieder Fachveranstaltungen, aber auch gesellige Treffen und Studienreisen.

Für die beruflich nicht mehr aktiven Mitglieder gibt es den KLM-Kreis, der regelmäßige Treffen plant und durchführt.

 

Meistercatering: Die MVG bietet mit ihrer Tochter „Meistercatering“ vielfältige kulinarische Dienstleistungen auch höchsten Niveau an. Hierbei arbeiten die rund 400 Küchenmeisterinnen- und -meister der MVG in flexibler Besetzung zusammen.

Die hohen Qualitätsansprüche der Meistervereinigung – frische, kreative Küche und sorgfältige, fachgerechte Zubereitung – gelten uneingeschränkt auch für das Meister-Catering. Die baden-württembergische Landesregierung zählt seit vielen Jahren zu den Stammkunden.

 

 

zurück zur Chronik