Die Fördergruppe der MVG Idee und Gründung 1985 – 1995

Ohne den Beitrag wichtiger Branchenpartner und -förderer wäre die erfolgreiche Entwicklung der Meistervereinigung Gastronom Baden-Württemberg nicht möglich gewesen – namhafte Unternehmen, die der gastgewerblichen Branche nahestehen, leisten unterstützen die Arbeit der MVG bis heute wirkungsvoll.

Der ehemalige MVG-Vorsitzende Eugen Heubach erinnert sich an die Anfangsjahre der MVG-Fördergruppe.

 

In den Jahren ab 1985 hatte sich der Vorstand der MVG viele neue Ziele gesetzt. Gerade in den Bereichen Informationsveranstaltungen und Weiterbildungsseminare für Mitglieder, Imageverbesserung des Berufsstandes, sowie Öffentlichkeitsarbeit wollte man neue Akzente setzen.

Allerdings wurde sehr schnell klar, dass mit einem Mitgliedsbeitrag von damals 51 DM und ca. 300 Mitgliedern die Umsetzung dieser Ziele nicht zu stemmen waren.

 

Den ersten wichtigen Anstoß für eine neue Art der Finanzierung ergab sich beim Besuch der Vorstände Dieter Wägerle und Eugen Heubach bei der jährlich stattfindenden Tagung der befreundeten „Schweizer Gilde etablierter Köche“ im Mai 1986 in Zug/Schweiz.

Was die „Gilde“ schon damals für die Öffentlichkeitsarbeit Ihrer Mitglieder sowie für die Führung einer Geschäftsstelle bot, war überwältigend. Natürlich hatten in die MVG bei weitem nicht vergleichbare finanzielle Mittel zur Verfügung wie die Schweizer Gilde.

Auch gab es wichtige Unterschiede in der Mitgliederstruktur. Dennoch war der „Input“ aus der Schweiz entscheidend:  Vollbepackt mit Ideen machte man sich der MVG ans Werk.

 

Die ersten finanziellen Fördermittel durch befreundete Unternehmen an die Meistervereinigung flossen für das Erscheinen der MVG-Zeitschrift „Der Meisterbrief“ im Dezember 1987.

Dieter Wägerle und Eugen Heubach setzten sich zum Ziel, dass für jede Ausgabe eine oder mehr Unternehmen als Förderer gewonnen werden mussten, um die Kosten der redaktionellen Arbeit zu decken.

Der übrigbleibende Restbetrag sollte in die MVG-Kasse einfließen.

An dieser Stelle ist besonders Hugo Matthaes, Inhaber des damals führenden Gastgewerbe-Fachverlages und der gleichnamigen Druckerei, in Stuttgart zu erwähnen, der Satz und Druck des „Meisterbriefes“ sowie sämtliche anfallenden Drucksachen, Menükarten und Urkunden der MVG gesponsert hat.

Neben einer angemessenen Erhöhung der Mitgliedsbeiträge (1989: 70 DM, 1992: 100 DM) beschlossen Vorstand und Ausschuss der MVG am 8. Februar 1990 die Gründung der „Fördergruppe MVG“.

Hierzu wurden zwischen dem jeweiligen Förderer und der MVG ein Vertrag gestaltet. In der einleitenden Präambel dieses Vertrages heißt es:

„In gegenseitiger Zusammenarbeit wird die qualitative, handwerkliche Fortentwicklung der Schwäbischen Kochkunst in Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung der MVG-Mitglieder und -Betriebe unterstützt. Dies wird durch Aktivitäten für Auszubildende und Weiterbildungsangeboten für Küchenmeister der MVG in Seminaren/ Vorträgen/ praktischen Demonstrationsveranstaltungen erfolgen. Das Image des Berufes „Küchenmeister“ soll nach außen verbessert werden.“

 

 

 

 

 

Folgende Unternehmen konnte die Meistervereinigung damals als Gründungsmitglieder ihrer Fördergruppe gewinnen:

– Friedrich Dick GmbH, Esslingen

– Dinkelacker Brauerei, Stuttgart

– Hugo Matthaes Verlag, Stuttgart

– Mineralbrunnen AG, Bad Überkingen

– Norwegisches Lachsmarketing- und Promotion-Center, Frankfurt

– Remstalkellerei e. G., Weinstadt

– Christian Wagner GmbH & Co., Esslingen

– Franke AG Schweiz, NL Göppingen

– ETO-Nahrungsmittelfabriken, Ettlingen

– Weinwerbung Württemberg

 

Unsere Azubis heben ab, unterstützt von Firma Mega – Mitglied der MVG-Fördergruppe. Von links Eugen Heubach, Helmut Lauser, Dieter Wägerle, Volker Krehl, im Hintergrund am Hubschrauber die 3 Gewinner des Wettbewerbes die 10 Besten.

 

Bis heute konnte die Meistervereinigung immer wieder bedeutende Partner der Branche als neue Sponsoren und Förderer für die Unterstützung ihrer Arbeit gewinnen.

 

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