
K L M: „Kreis Langjähriger Mitglieder“ in der MVG
Schon in den 1980er Jahren hat sich innerhalb der Meistervereinigung Gastronom ein Freundeskreis mit dem Kürzel „KLM“ etabliert, der „Kreis langjähriger Mitglieder“.
Dieser Kreis wurde ins Leben gerufen, um die Meisterinnen und Meister, die in Rente gehen, weiterhin in einem Netzwerk, bzw. Freundeskreis zu erhalten.
Über die Entstehung und die Arbeit des KLM berichten Andreas Kohler und Erich Stradinger.
Von Beginn an hatte der KLM einen sehr großen Zulauf.
Die Teilnehmenden sind bei den verschiedenen Aktionen immer gern dabei sind und pflegen dabei die langjährigen Freundschaften, die im kollegialen Netzwerk der Meistervereinigung entstanden sind.
Neben der Pflege langjähriger Kontakte und Freundschaften steht die Anerkennung der Lebensleistung verdienter MVG-Mitglieder im Mittelpunkt der KLM-Arbeit – ein Gedanke, der auf manche Jüngeren vielleicht etwas altmodisch klingen mag, der aber für die Gemeinschaft der Meistervereinigung hohe Bedeutung hat.
Die ersten KLM-Verantwortlichen in der Meistervereinigung waren Kurt Clemens und Horst Bühler.
Entstanden ist der Gedanke zur Gründung des KLM Anfang der 80er Jahre bei einem Wandertag in der legendären Sonne Post in Murrhardt bei Familie Bofinger.
In den folgenden Jahren haben die Kollegen Clemens und Bühler den Kreis fest in der MVG etabliert.
Maßgeblich war dabei der Wunsch vieler älterer MVG-Mitglieder, sich öfter als nur einmal im Jahr bei der Hauptversammlung zu sehen. Dies gelingt bis heute. Der kollegiale Austausch im KLM ist lebendig, dabei werden neben allgemeinen Themen auch fachliche Fragen diskutiert.
Andreas Kohler führt ehrenamtlich den KLM seit mehreren Jahren und plant immer drei bis vier „Events“ im laufenden Jahr.
Da die Nachfrage erfreulich groß ist und Plätze je nach Ort geplant und reserviert werden müssen, ist eine Teilnahme nur mit Anmeldung möglich.
Andreas Kohler erhält regelmäßig neue Vorschläge und erarbeitet für die Kolleginnen und Kollegen den jährlichen Veranstaltungsplan.
Die Inhalte der KLM-Aktivitäten haben in aller Regel einen fachlich-inhaltlichen Bezug zur ehemaligen Tätigkeit der Teilnehmenden.
Aber auch auf die Geselligkeit legt man im KLM großen Wert – Erholung und persönlicher Austausch haben für die die KLM-Mitglieder, die in ihrem Leben viel gearbeitet haben, eine hohe Bedeutung.
Im KLM-Jahresprogramm spielen daher regelmäßige, gemeinsame Essen eine wichtige Rolle. Hier sind z.B. das turnusgemäße Spargelessen und der fest etablierte „Gänsebratentag“ hervorzuheben.
An den Tagen mit Ausflügen, Besuchen von Museen, Stadtführungen, Kellereien, etc. ist auch jedes Mal ein Essen bei einem MVG-Kollegen obligatorisch.
So fügt sich eins zum anderen: Durch die vielfältigen Aktivitäten des KLM bleiben die älteren Mitglieder und damit auch ihr wertvolles Fachwissen der Meistervereinigung und damit ihren jüngeren Mitgliedern erhalten.