Kapitel 3 / Rubrik 6
Ausstellermannschaft
Verfasser: Team Chronik

Neue Führung und Struktur für die Mannschaft

Nach dem Rückzug von Frank Widmann übernahm Uwe Staiger 2002 für sechs Jahre die Leitung der Ausstellermannschaft. Mit dem Ausscheiden langjähriger Mitglieder wie Uli Wägerle und Frank Gulewitsch wurde die Mannschaft neu strukturiert. Dabei rückten erfahrene Mitglieder wie Harald Hartmann, Alfons Köhler und Alexander Munz in den Vordergrund, unterstützt von den ehemaligen Teamchefs August Kottmann und Frank Widmann in beratender Funktion.

Zahlreiche MVG-Mitglieder, die zuvor in der zweiten Reihe standen, wurden offiziell nominiert oder neu in die Mannschaft integriert. Dazu gehörten unter anderem Gerhard Wahl, Armin Mössinger, Erwin Buchhäusl, Matthias Nägele, Thomas Ruprecht, Andreas Kottmann, Michael Oettinger, Sigrun Bay, Andreas Widmann und Joachim Burger in der Patisserie. Der Neustart war erfolgreich: Bei der Intergastra 2002 gewann das neu formierte Team den Mannschaftswettbewerb und erhielt zahlreiche Goldmedaillen. Dieser Erfolg setzte sich bei der IKA in Salzburg und der ZAGG in Luzern fort. Bei der IKA/Olympiade der Köche 2004 in Erfurt erreichte das Team mit zwei Goldmedaillen und einer Silbermedaille erneut eine Platzierung unter den Top Ten der weltbesten Teams.

Der emotionale Höhepunkt unter Staigers Leitung war der Kremlin-Cup 2006 in Moskau, der als der größte Erfolg des Teams während dieser Ära gilt. Während des zehntägigen Aufenthalts in der russischen Hauptstadt konnte das Team nicht nur den prestigeträchtigen Wettbewerb gewinnen, sondern auch noch das Catering für den Tag der deutschen Einheit erfolgreich meistern. Darüber hinaus setzte der Sieg beim Warmkoch-Wettbewerb auf der ZAGG neue Glanzlichter und trug zur Steigerung des internationalen Ansehens des Teams bei.

Uwe Staiger verstand es zudem hervorragend, die Erfolge des MVG-Ausstellerteams medial zu vermarkten. So wurde das Team in zahlreichen Fernsehproduktionen prominent in Szene gesetzt, was zu einer noch stärkeren internationalen Bekanntheit der Meistervereinigung führte. Diese Erfolge trugen dazu bei, dass viele der Teammitglieder in die Vereinsarbeit der Meistervereinigung integriert werden konnten und der internationale Ruf sowie der Bekanntheitsgrad der MVG nochmals einen weiteren Schub bekam.

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