Kapitel 3 / Rubrik 3
Öffentlichkeitsarbeit der Meistervereinigung
Verfasser: Mitgliedsbeitrag Chronik Team

Öffentlichkeitsarbeit der Meistervereinigung

Öffentlichkeitsarbeit der Meistervereinigung

Dass die Öffentlichkeitsarbeit bei der Meistervereinigung seit jeher eine wichtige Rolle spielt, hängt mit einer wichtigen MVG-Zielsetzung zusammen: der Imagepflege für den Kochberuf und der Hebung des Ansehens der guten baden-württembergischen Küche.

Karl Knipp, Vorsitzender der MVG in den Jahren 2002 bis 2004, erinnert an die Anfänge der MVG-Öffentlichkeitsarbeit und an wichtige Meilensteine.

 

Persönliche Kontakte der jeweiligen Vorstände und medienwirksame Veranstaltungen, die die MVG im Auftrag der Landesregierung kulinarisch gestaltete, bilden die Basis, auf der die Öffentlichkeitsarbeit der Meistervereinigung Gastronom aufgebaut wurde.

Begonnen hat damit der Nachfolger des MVG-Gründers Otto Schütz im Präsidentenamt, der heutige Ehrenvorsitzende Friedrich Nagel.

Dank seiner Journalistenkontakte berichteten Medien über die Rolle der MVG-Küchenmeister als kulinarische Botschafter Baden-Württembergs bei wichtigen Veranstaltungen der Landesregierung.

Auf dieses Weise wurde die Meistervereinigung Gastronom über Fachkreise hinaus einer breiteren Öffentlichkeit bekannt.

 

Nagels Nachfolger als MVG-Vorsitzender, Dieter Wägerle, führte diese Tradition mit besonderem Erfolg fort. Er verstand es, zusammen mit dem renommierten Fachjournalisten und AHGZ-Autor Dietmar Pleil die Wahrnehmung der MVG in einer bisher nicht gekannten Breite und Aktualität zu publizieren.

Eine wichtige Rolle spielte hierbei die 1987 von Dieter Wägerle ins Leben gerufene Mitglieder- und Gästezeitung „Meisterbrief“, die in Mitglieds-Restaurants der Vereinigung zum Mitnehmen auslag und dadurch ein großes, kulinarisch aufgeschlossenes Publikum erreichte (siehe dazu auch den Bericht von Eugen Heubach, der neben Dieter Wägerle und Dietmar Pleil maßgeblichen Anteil an der Gestaltung und Weiterentwicklung des „Meisterbriefs“ hatte).

Eine wichtige Rolle in der MVG-Öffentlichkeitsarbeit spielten in der Folgezeit auch die Kochbücher, die unter Mitwirkung von MVG-Kollegen kreiert und erfolgreich verlegt wurden.

In der Ära Walter Hofmann (1995 bis 2002) setzten die die starke und positive Präsenz der MVG in Medien und Öffentlichkeit nahtlos fort.

Die hohe Wertschätzung, die die Arbeit der MVG im Stuttgarter Staatsministerium genoss, sowie vertrauensvolle, gute Kontakte zu Journalisten und nicht zuletzt Walter Hofmanns großes persönliches Engagement ohne Blick auf eigene Vorteile waren Garanten für den Erfolg der „MVG-PR“ in dieser Zeit.

Zahlreiche Veranstaltungen auf kulinarisch exzellentem Niveau wurden organisiert und durchgeführt und trugen dazu bei, die Meistervereinigung ins Gespräch zu bringen und ihren Bekanntheitsgrad stetig auszubauen.

In Walter Hofmanns Amtszeit fällt auch der Aufbau einer eigenen MVG-Homepage. Seit dem Beginn der 2000er Jahre präsentiert kommuniziert unter www.meistervereinigung.de in moderner, aktueller Form über ihre Arbeit.

Unter dem MVG-Vorsitzenden Karl Knipp wurden dessen vielfältige Kontakte zu den Medien weiter ausgebaut. So wurde der damalige Produktionschef des SWR-Fernsehens, Manfred Strobach, auf die MVG aufmerksam, was nicht ohne Auswirkung auf die Medienpräsenz der Vereinigung bleibt.

Ebenso wurde in dieser Zeit ein „Journalisten Meeting“ ins Leben gerufen. Hier konnte sich die MVG im halbjährigen Turnus präsentieren und über ihre Aktivitäten berichten.

Dies wurde dann auch regelmäßig in den Medien publiziert bis hin zur Nachrichtenagentur dpa.

Eine bedeutende Weiterentwicklung erfuhr die Öffentlichkeitsarbeit durch die Zusammenarbeit mit Daniel Ohl, der als Fachjournalist die Belange, Sorgen, Nöte der Gastronomie generell, aber auch die Anliegen der MVG im Besonderen kennt.

Unter seiner Mitwirkung wurde die MVG-Zeitung „Meisterbrief“ zum „Meistermagazin“ weiterentwickelt, ein hochwertigeres, nunmehr durchgehend gestaltetes Gästemagazin, das dem meisterlichen Anspruch und Selbstverständnis der MVG in zeitgemäßer Weise Rechnung trägt.

In dieser Weise wurde die Öffentlichkeitsarbeit in der Meistervereinigung in der Ära Volker Krehl weitergepflegt und verfeinert.

Nicht zuletzt durch seine guten Kontakte zu Petra Klein, Rundfunkmoderatorin beim SWR, wurde die mediale Präsenz der MVG weiter gesteigert.

Zu der fachkundigen Journalistin, die unter anderem bei der Branchenmesse Intergastra in Stuttgart als Moderatorin im Einsatz ist und auch zahlreiche Gastro-Aktionen des SWR wie „Pfännle on Tour“, Kochduelle und einschlägige Radiosendungen moderiert, besteht heute eine enge Verbundenheit.

Der Rückblick zeigt, wie eingangs erwähnt, dass persönliche Kontakte der  jeweiligen Präsidenten und Vorstände für die erfolgreiche Entwicklung der MVG-Öffentlichkeitsarbeit entscheidend waren.

Er zeigt aber auch, dass diese Entwicklung nur möglich war, weil Eigeninteressen und der persönliche Vorteil in keinem Fall vorrangig waren.

Der aktuelle MVG-Vorstand geht neue Wege. So wurden die Veranstaltungsaktivitäten in eine eigene Catering GmbH integriert und wurde dadurch den Marktgegebenheiten angepasst.

Ebenso wurde die Öffentlichkeitsarbeit neu koordiniert und detailliert zugeordnet.

Im kleinen Überblick über die Entwicklung der MVG-Öffentlichkeitsarbeit von den Anfängen bis zur Gegenwart darf ein wichtiger Hinweis nicht fehlen, nämlich dass die Meistervereinigung Gastronom nicht zuletzt durch jedes einzelne ihrer Mitglieder die positive Wahrnehmung in der Öffentlichkeit erzielt, die heute den Wert und das Image der MVG prägen.

 

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